VDI 2052 / BGR 111

Grundlagen für die Reinigung von Küchenabluftanlagen finden sich in den Vorschriften der VDI 2052 und BGR 111. Diese schreiben vor, die Küchenabluftanlage mindestens alle 6 Monate zu überprüfen und bei Verschmutzung zu reinigen. Die Betreiber müssen dies durch Dokumentation (Wartungsbuch) nachweisen können. Die Einhaltung der Vorschrift geschieht in einigen Bundesländern durch den Schornsteinfeger, der berechtigt ist die Küche zu schließen, wenn diese nicht ordnungsgemäß gereinigt ist.

Zudem haben die Versicherer das Recht, bei unsachgemäßer Reinigung die Regulierung eines Schadens ganz oder teilweise abzulehnen. Werden mangelhaft gewartete Anlagen durch die entsprechenden Aufsichtsbehörden stillgelegt, kommt zu den entstehenden Reinigungskosten noch der Schaden durch die ungeplanten Stillstandzeiten hinzu.

Ablagerungen in Lüftungsanlagen (z. B. Stäube, Fette, gesundheitsschädliche bzw. giftige Stoffe) müssen in regelmäßigen Abständen entfernt werden, da sie die Ausbreitung von Bränden begünstigen können. Gerade in Produktionsstätten und Gewerbeküchen ist die Reinigung der Luftkanäle unverzichtbar. Je nach Produktionsumgebung gelangen unverbrauchte Stoffe (bzw. Umwandlungsprodukte) von Maschinen oder Küchendämpfe in die Abluftleitungen, die ggfs. zum Überspringen eines Brandes in die Lüftungsanlage und zu erheblichen Schäden führen können.

Auch der Abluftventilator sollte einer Reinigung unterzogen werden, denn ein mit eingebranntem Fett verschmutzter Ventilator kann nicht die volle Leistung erbringen und ist in seiner Lebensdauer eingeschränkt. Zusätzlich wird hier mehr Energie verbraucht.

Die Temperaturhöhe in Produktionsstätten, die oft erheblich ist, lässt sich durch die Reinigung des Kanalsystems positiv beeinflussen.

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